Samstag, 7. September 2024 – Sonntag, 10. November 2024

Eleonore Peduzzi Riva: designer, architetto e consulente

  • Studio Eleonore Peduzzi Riva, Mailand / Milan, 2024. Photo: Matylda Krzykowski

Inszeniert von Matylda Krzykowski (Kuration und Szenografie)

Die in Riehen lebende Eleonore Peduzzi Riva hat den Schweizer Grand Prix Design 2023 erhalten, der ihre jahrzehntelange Tätigkeit für die Gestaltung verstärkt publik gemacht hat. Die Designerin und Architektin hat im Laufe ihres Werdegangs zur Innenarchitektur, dem Produktdesign oder der Art Direction gefunden. Aufgewachsen in Basel, hat Peduzzi Riva an der Gewerbeschule Basel Innenausbau studiert und ging Ende der 1950er-Jahre nach Mailand, um die Architekturfakultät des Polytechnikums zu besuchen. Gemeinsam mit ihrem damaligen Mann, Sandro Riva, eröffnete sie Anfang der 1960er-Jahre ein Architekturbüro in Mailand, wo sie Wohnungsumbauten und Privathäuser entwarf. Bereits früh hat sie sich mit Design beschäftigt, wobei sie ein System mit einem einzigen Aluminiumprofil entwickelte, mit dem sich eine Reihe von Möbeln zusammenstellen lässt («Lega Leggera», 1959). Wichtig ist ihr Ansatz, offene Entwürfe zu schaffen, die flexibel sind und umgestaltet werden können – und damit die Freiheit der Nutzenden betont. Dies findet sich ebenfalls beim variablen Sofa DS 600, das Peduzzi Riva 1972 mit Ueli Berger, Heinz Ulrich und Klaus Vogt für de Sede entwarf. Neben Lampen und Aschenbechern entwickelte Peduzzi Riva auch Stoffe und Teppichentwürfe. Mit der Ausstellung im Kunst Raum Riehen möchten wir einen Blick auf ihr Schaffen werfen und damit eine der spannendsten Kreativen in Riehen bekannt machen.


English:

Staged by Matylda Krzykowski (Curation and Spatial Design)

Eleonore Peduzzi Riva, who lives in Riehen, was awarded the Swiss Grand Prix Design 2023, bringing wider recognition to her decades-long contribution to design. Over the course of her career, this designer and architect ventured into interior design, product design, and art direction. Growing up in Basel, Peduzzi Riva studied interior design at the Gewerbeschule Basel before relocating to Milan in the late 1950s to attend the architecture faculty of the Polytechnic. In the early 1960s, together with her then-husband, Sandro Riva, she established an architectural practice in Milan, focusing on apartment conversions and private homes. Early in her career she delved into design, developing a system featuring a single aluminum profile that could be used to assemble a range of furniture (Lega Leggera, 1959). Notably, her approach emphasizes open designs that are flexible and can be rearranged, underscoring the freedom of the user. This ethos is evident in the variable DS 600 sofa, which Peduzzi Riva designed for de Sede in 1972 with Ueli Berger, Heinz Ulrich, and Klaus Vogt. In addition to lamps and ashtrays, Peduzzi Riva also developed fabrics and carpet designs. With the exhibition at Kunst Raum Riehen, we would like to showcase her work and pay tribute to one of Riehen’s most captivating creative minds.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Kunst Raum Riehen!

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