Freitag, 27. September 2013 – Sonntag, 3. November 2013

cyan, yellow, and violette

  • Georg Gatsas, Violette II, 2013
  • Tobias Spichtig, The Distance between Hi and High, 2013

Kuratiert von: Kiki Seiler-Michalitsi

Georg Gatsas (*1978, Grabs) und Tobias Spichtig (*1982, Luzern) stellen zum ersten Mal gemeinsam in einer Ausstellung aus.

Das künstlerische Schaffen des in der Schweiz (Waldstatt) und im Ausland lebenden, international wirkenden Fotografen, Filmers, Installationskünstlers, DJ-Performers, Kurators und Berichterstatters Georg Gatsas entsteht aus einem sich stets erweiternden Netzwerk von Musikern, Literaten, Künstlern und Schauspielern, Akteuren einer grösstenteils subkulturellen internationalen Musik- und Kunstszene.

Mittels seiner Kamera entstehen in der Schweiz und auf Streifzügen durch Weltmetropolen (New York, London, Wien) Fotografien und Installationen, die das Format der Fotografie, den Begriff des Fotografischen Portraits erweitern. In «Schnappschuss-Ästhetik», analog, in Schwarz-Weiss oder in Farbe entstehen Stadt-Landschaften und Menschen-Portraits, die von parallelen Welten, von parallelen Wirklichkeiten handeln. Es sind unverstellte, fernab des Gekünstelten, authentisch und gegenwärtig wirkende Momentaufnahmen, zeitprägende Zeugnisse von berührender Schlichtheit, die zugleich Intimität und Spannung erzeugen.

Konzeptuelles, sparten- und medienübergreifendes vernetztes Denken prägt die Arbeit des in Zürich lebenden Künstlers Tobias Spichtig. In seinen Video- und Bild-Arbeiten manifestiert sich nicht nur eine kritische Betrachtungsweise des Betriebsystems Kunst, sondern vor allem ein eigenständiger Umgang mit vorhandenen und selbsterzeugten Bildern. Elegische Bilder, Bildmaterialien aus früheren Kunstrichtungen (Konstruktivismus, Minimalismus, Konzeptkunst), sowie theoretische Überlegungen zu Bildender Kunst, Mode-Design, Pop-Kultur und Politik bilden dabei den Kern einer stetigen Auseinandersetzung, die die Frage nach dem ikonischen Bild, nach seiner Konstruktion und Bedeutung, nach der wachsenden Präsenz digitaler Bilder in der heutigen Kunstproduktion immer wieder neu aufwirft. Dies führt zu Werkgruppen, in welchen das angeeignete, neu inszenierte Historische und das Gegenwärtige zu eigenständigen Bild- und Objektgestaltungen mutieren, die von Zeitlichkeit, von Nostalgie und Narration handeln und sich im «Verfransen der Gattungen», im Transmedialen (Fotografie/Malerei, Skulptur/Modedesignobjekt) neu definieren.

In der Ausstellung werden Werke zweier Künstler vorgestellt, die unterschiedlichen Strategien und Herangehensweisen im Umgang mit dem Fotografischen, resp. mit der konzeptuellen Fotografie thematisieren.

Dank an: george foundation, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Dr. Georg & Josi Guggenheim Stiftung, Kanton St. Gallen Kulturförderung, videocompany.ch

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