Samstag, 18. Mai 2013 – Sonntag, 23. Juni 2013

Futures of the Past

  • Asier Mendizabal, Sin Titulo (trama 4), 2012, Installationsansicht ProjecteSD, Barcelona
  • Yelena Popva,The Portrait Gallery, 2013, Courtesy Cole Gallery, London & Yelena Popova

Kuratiert von: Heidi Brunnschweiler und Dominique Mollet

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich in aktuellen Arbeiten vermehrt mit unerfüllten Versprechen des 20. Jahrhunderts. Sie überdenken zentrale Momente der Geschichte und erkunden deren Bedeutung für die Gegenwart. 
In der Ausstellung Futures of the Past werden Arbeiten von Annette Amberg (1978, arbeitet in Zürich und Basel), Yelena Popova (1978, lebt und arbeitet in Nottingham, UK) und Asier Mendizabal (1973, lebt und arbeitet in Bilbao) im Dialog gezeigt. Ausgehend von unterschiedlichen biografischen Erfahrungen suchen die drei Künstler wirkungsreiche Momente der Vergangenheit auf. Sie interessieren sich für die Kristallisationspunkte idealer menschlicher Gemeinschaften und untersuchen ihr nicht eingelöstes Potenzial.
In ihren Installationen und ortspezifischen Arbeiten beschäftigte sich Annette Ambergbisher mit der Bedeutung der modernistischen Architektur für den Aufbau einer Zivilgesellschaft in Kambodscha in den 1960er Jahren. Die Erkundung von materiellen Überresten und historischen Ablagerungen führt auch in der neuen Filmarbeit zu einem vielschichtigen Formprozess, der den untersuchten Ort abstrahiert zu vergegenwärtigen vermag.
Asier Mendizabal untersucht Formen der Repräsentation von Kollektiven, die von den medialen Eigenschaften von Fotografie und Film beeinflusst sind. Durch einen Abstraktionsprozess schafft er in der Auseinandersetzung mit diesen Darstellungsformen Collagen, Drucke und Skulpturen. Als unsichere Bedeutungsträger legen sie den Konstruktionscharakter von sozio-politischer Bedeutungszuschreibung offen.
Yelena Popova setzt sich in ihren Arbeiten mit der Frage auseinander, wie verdrängten Aspekten der Geschichte Sichtbarkeit verliehen werden kann. Im Film-Essay Unnamed(2011/2012) untersucht sie die fragwürdigen gesellschaftsutopischen Prämissen der geheimen nuklearen Forschungsstätte der ehemaligen Sowjetunion. In den Gemäldeinstallationen thematisiert sie jene Wertesysteme, die vormodernen und gegenwärtigen Kunstpräsentationen zugrundeliegen.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die grosszügige Unterstützung von: 
Acción Cultural Española, Arts Council England; Ernst Göhner Stiftung; kulturelles.bl; Kanton-Basel-Stadt, Kultur; Merian Iselin, Klinik für Orthopädie und Chirurgie; Stiftung Roldenfund, Basel; Union Bancaire Privée, UBP, SA, Basel
Die Arbeit von Annette Amberg wurde grosszügig unterstützt von: Erna und Curt Burgauer Stiftung Zürich; Istituto Svizzero Roma; Patronagefonds für junge Schweizerkünstler, Basel

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